Crashkurs Energierecht

Energierecht in a nutshell

Das Energierecht ist mittlerweile ein weit verzweigtes Rechtsgebiet mit unzählig vielen Gesetzen, Verordnungen und Normen. Als Betreiber einer Solaranlage muss man nicht alle Normen kennen. Es genügt in der Regel, mit den Grundprinzipien des Energierechts vertraut zu sein. Darüber hinaus spielen jedoch auch andere Rechtsgebiete eine Rolle, etwa das Planungsrecht, das Vertragsrecht und das Steuerrecht. Schauen wir uns also mit einem weiteren Blick an, was bei Solaranlagen in rechtlicher Hinsicht zu beachten ist!

Crashkurs Energierecht von Rechtsanwalt Sebastian Lange
Solaranlagen können in vielen verschiedenen Formen realisiert werden. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass eine geeignete Fläche für die Solaranlage zur Verfügung steht. In Betracht kommen vor allem Dachflächen, Fassaden oder ebenerdige Freiflächen. Wer nicht selbst Eigentümer einer geeigneten Fläche ist, kann eine solche Fläche auch anmieten und mit dem jeweiligen Eigentümer ein entsprechendes Nutzungsrecht vereinbaren ...
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Die finanzielle Förderung von Solaranlagen ist ein wesentlicher Baustein des Erneuerbare-Energien-Gesetz. Auch wenn Eigenversorgung und ungeförderte Direktvermarktung immer weiter in den Vordergrund treten, ist die finanzielle Förderung der PV-Anlagen in den meisten Fällen weiterhin unverzichtbar ...
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Seit Mitte 2017 kennt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den sogenannten Mieterstrom. Demnach sieht das EEG vor, dass Vermieter eine besondere finanzielle Förderung – einen „Mieterstromzuschlag“ – erhalten können, wenn sie den Strom aus ihrer Photovoltaikanlagen direkt an ihre Mieter im Haus liefern. Damit sollen auch Mieterinnen und Mieter die Möglichkeit eröffnet werden, günstigen Strom „vom eigenen Dach“ zu beziehen. Denn anders als Hauseigentümer können Mieter in der Regel nicht ohne Weiteres in eine eigene PV-Anlagen investieren ...
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Diese kleine Sammlung zum Energierecht für Solaranlagenbetreiber wird nach und nach ausbauen. Schauen Sie also gern bald wieder einmal vorbei.

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Kommende Beiträge

Das EEG kennt verschiedene Arten von PV-Anlagen. Hier soll dargestellt werden, welche Arten zu unterscheiden sind und wann mehrere PV-Module als eine oder als mehrere PV-Anlagen zu betrachten sind.
Manche Solaranlagen dürfen nur mit einer baurechtlichen Genehmigung errichtet werden, andere Solaranlagen brauchen dagegen keine Genehmigung. Hier soll erläutert werden, wann eine Genehmigung erforderlich ist und wann nicht.
Netzanschluss, Kundenanlage etc. – was es mit diesen Begriffen auf sich hat, soll hier erläutert werden.
Für Solaranlagenbetreiber gelten einige Meldepflichten, die unbedingt beachtet werden sollten. Denn Meldepflichtverletzungen können mitunter ganz erhebliche Folgen haben.
Gewisse Degradation ist bei PV-Anlagen normal. Aber was ist normal? Und was sollte ein Anlagenbetreiber tun, wenn seine Anlage nicht läuft, wie sie eigentlich sollte.
Solaranlagen sollen in aller Regel mindestens zwanzig Jahre lange laufen. Aber nicht selten kommt es anders als geplant...
Viele PV-Anlagen werden mittlerweile mit einem Stromspeicher kombiniert. Auch bei den Stromspeichern gibt es in rechtlicher Hinsicht manches zu beachten.
Nicht nur die finanzielle Förderung nach dem EEG spielt für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage eine Rolle. Auch die richtige steuerrechtliche Behandlung kann entscheidend dazu beitragen, dass der Anlagenbetreiber die Freude an seiner Solaranlage nicht verliert.
Alles hat ein Ende. Was zu tun ist, wenn die Förderung ausläuft oder die PV-Anlage gar demontiert werden muss, soll hier erläutert werden.
© PROJEKTKANZLEI | Rechtsanwalt Sebastian Lange, 2019